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Weg zur Berufsmatura

Die Informatikmittelschule dauert vier Jahre. Der Bildungs- und Ausbildungsgang gliedert sich in zwei Teile:

Erste Stufe: 1. bis 3. Jahr

In den ersten drei Jahren besuchen Sie an der Kanti Baden während vier bzw. dreieinhalb Tagen den Unterricht in den allgemeinbildenden und wirtschaftlich orientierten Fächern – und einen bzw. anderthalb Tage die Informatikausbildung an der BBB-IT-School. Dazu kommen ein kaufmännisches Praktikum von fünf Wochen Dauer, eine interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) und ein vierwöchiger Sprachaufenthalt im englischen Sprachraum. Diese drei Schuljahre beenden Sie mit einer Abschlussprüfung.

Weil wir nicht nur an der IMS Informatik grosschreiben, benötigen Sie von Anfang an einen Laptop.

Wann setzt welches Fach ein? Wann welche Projektarbeit und welcher Praktikumsteil? Mehr darüber in der Stundentafel IMS und im Jahresplan.

Freifächer

Möchten Sie sich in einem bestimmten Bereich weiterbilden und Ihre Interessen vertiefen? Oder den Instrumentalunterricht besuchen? Bei so vielen spannenden Freifächern haben Sie die Qual der Wahl.
Wann Sie welches Freifach wählen können, zeigt Ihnen die folgende Tabelle.
Wer sich für ein Freifach anmeldet, muss dieses während eines ganzen Schuljahres besuchen. Zusätzliche Freifächer bietet die BBB an.

Das fünfwöchige Praktikum

Im zweiten Semester der zweiten Klasse schnuppern Sie Praxisluft: Sie absolvieren während fünf Wochen ein Praktikum im kaufmännischen Sektor eines Unternehmens.

Sie suchen sich selbständig eine Praktikumsstelle und proben damit den Ernstfall der Stellensuche. Bei der Suche nach einer Praktikumsunternehmung werden Sie von der Schule unterstützt. Übrigens: Sie verdienen in Ihrem Praktikum etwa 700 bis 800 Franken.

Detaillierte Informationen und Dokumente, die Sie Ihren Bewerbungen und Anfragen beilegen können:

Englisch im englischsprachigen Raum

Alle sprechen heute Englisch – fragt sich nur: wie gut? Wer sich für eine Stelle bewirbt oder an die Fachhochschule will, muss über sehr gute Sprachkenntnisse verfügen. Darum absolvieren Sie in der dritten Klasse einen Sprachaufenthalt, der Ihrem Schulenglisch den letzten Schliff gibt und auf die Zertifikatsprüfung (FCE oder CAE) vorbereitet.

Angesagt ist ein Sprachkurs an einer Sprachschule in England, Schottland, Irland oder San Diego. Das bedeutet nicht vier Wochen «high life», sondern intensive Spracharbeit vor Ort. Wer Augen und Ohren offen hält, lernt vieles über Land und Leute, Geschichte, Musik und Sport – kurz: über die englischsprachige Kultur, die unsere heutige Welt so stark prägt.

Zweite Stufe: 4. Jahr

Im vierten Jahr absolvieren Sie ein Praktikum in einem selbst gewählten Unternehmen. Dort setzen Sie die erworbenen Kenntnisse in die Praxis um.

Das einjährige Praktikum

Haben Sie am Ende des dritten Schuljahrs die schulische Prüfung bestanden, geht es für ein Jahr ab in die Praxis. Dieses Jahr steht unter der Obhut der Praxisbetriebe. Die Lehrpersonen, die Sie betreuen, gewährleisten den Kontakt zwischen Schule und Unternehmen und stehen Ihnen bei Problemen zur Verfügung.

Auch das gehört zum Praktikum: Sie bearbeiten und dokumentieren ein Projekt (IPA) im Unfang von 70 bis 90 Stunden im Bereich der Applikationsentwicklung.

Detaillierte Informationen und Dokumente:

Promotion (mit Eintritt ab August 2015)

Promotionsfächer

Alle Pflichtfächer zählen, auch Sport und Informatik, und zwar einfach.

Bestehensnormen

Es müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: jene für die BM-Fächer sowie jene über alle Promotionsfächer. Die genauen Voraussetzungen finden Sie im Dokument Grundlagen der Informatikmittelschule.

Probezeit

Wer im Zeugnis am Ende der Bezirksschule eine tiefere Note als 4,4 (Sekundarschule: 5,3) erreicht, aber im ersten Semester der vierten Bezirksschulklasse einen Notendurchschnitt von mindestens 4,4 erzielt hat, wird an die IMS aufgenommen – mit einer einsemestrigen Probezeit. Am Ende dieser Probezeit wird über Aufnahme oder Nichtaufnahme gemäss den Bestehensnormen entschieden. Es gibt keine Verlängerung des Provisoriums.

Semesterpromotion

Sie erhalten am Ende eines Semesters ein Zeugnis, das über die Beförderung oder Nichtbeförderung in das nächste Semester entscheidet. Beurteilungszeitraum ist das ganze Semester. Wer die Promotionsvoraussetzungen nicht erfüllt, wird provisorisch befördert, muss aber am Ende des nachfolgenden Semesters die Promotionsvoraussetzungen erfüllen. Andernfalls müssen die letzten beiden Semester repetiert werden.

Eine freiwillige Repetition gilt als Nichtbeförderung.

Entlassung

Wer am Ende der Probezeit oder nach bereits einmal erfolgter Nichtbeförderung die Promotionsvoraussetzungen nicht bzw. in einem der nachfolgenden Semester wieder nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen.

Abschlüsse

Nach dem erfolgreichen Abschluss der IMS erhalten Sie das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Informatiker/Informatikerin mit Schwerpunkt Applikationsentwicklung sowie die kaufmännische Berufsmaturität.
Mit dem EFZ können Sie entweder sofort in die Berufswelt einsteigen oder mit der Berufsmaturität direkt und ohne Eintrittsprüfung an einer Fachhochschule studieren.
Über den Passerellen-Lehrgang ist auch der Übertritt an eine Universität oder an die Eidgenössische Technische Hochschule möglich.

Mehr Informationen finden Sie im Dokument Grundlagen der Informatikmittelschule.

PDF Ausbildungsgang